Montura

 

KURT ASTNER

KURT ASTNER
Bio

Fels und Eis: für Kurt Astner gibt es keinen Unterschied. Der südtirolische Klassemann (Brunico, 1970), der vor seiner Vollzeitlaufbahn in den Bergen als Schmied gearbeitet hat (und sich Arme „gemacht“ hat), fühlt sich auf beiden Elementen wohl. Es ist egal, ob der Kalkfelsen derselbe ist wie der der Drei Gipfel von Lavaredo. Ganz im Gegenteil: Es scheint, als ob der widerspenstige Kurt sein Bestes nur auf solchen gelben Steilwänden geben könne, an denen auch schon im Free-climbing die mythische Jean Couzy (Westgipfel, 8a+) aufstieg und Das Phantom der Zinne (Großer Gipfel, 7c+, 1995) eröffnete, Iso 2000 (Großer Gipfel, 7a+, 1998), Alpenliebe (Westgipfel, 7c, 1998), Ötzi trifft Yeti (Kleiner Gipfel, 7a+, 2000), Akut (Westgipfel, 8a, 2000) und Pressknödel (Westgipfel, 7c, 2010). Was das Eis angeht, ist Kanada stattdessen die erste Wahl von Kurt, der dort einige unglaubliche Abenteuer dank seiner Technik und guter Nerven (fliegen verboten...) erlebte, auf fabelhaften Eismassen, die man sich anderswo nur erträumen kann.