Montura

 

ANTONIO (TONE) VALERUZ

ANTONIO (TONE) VALERUZ
Bio

Worte reichen nicht: Die Erfolge von Tone Valeruz, Jahrgang 1951, kann man nicht alle aufzählen. Man muss sie sehen, nacherleben als Zuschauer, dank der Filmaufnahmen, die im Netz erhältlich sind. Nur so versteht man, was er geleistet hat. Ihn erst sagen hören: «Das mach echt Angst! Das ist nicht mehr Ski-Wandern...das ist das schwierigste in der Welt gewesen» und dann dort, verzaubert zu sein, von seinem Gipfelabstieg an der Ostwand. Kein Herabschießen mit voller Geschwindigkeit, wie an der Nordwand des Lyskamm - von Tone in drei Minuten erledigt -, sondern drei Stunden und 35 Minuten in einer Umgebung, die keinen Fehler verziehen hätte. Für den Lehrer im Extremskifahren handelt es sich um ein mentales Spiel. «Der Geist - erklärt er - muss gleichgültig bleiben. Das ist wie Kletterei ohne Leinen: Man darf die Grenze nicht überschreiten. Die stärksten Gefühle empfindet man vor dem Start, auf halber Strecke und wenn man unten ankommt. Ich empfinde das stärkste Gefühl, wenn ich ganz instinktiv eine neue Idee erlebe und denke: Ich werde diese Sache machen, ich werde sie wirklich machen».