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MANOLO

MANOLO
Bio

Manolo. Der Magier. Unter den Kletterern ein Seltener - oder der Einzige? - der Einzige, der es geschafft hat, ins kollektive Gedächtnis zu kommen: erähne Manolo und jeder, auch der Angestellte am Bankschalter, weiß, von wem die Rede ist. Liegt es an der Werbung? Teilweise aber nicht nur. Die Macht des Magiers wirkt nach: heute wie vor dreißig Jahren. Der alte Kämpfer, 1958 in Feltre geboren, verrichtet immer noch Wunder für alle: Angstlinien, jüngere Schwestern, die nicht weniger unnahbar und widerspenstig als die Via dei Piazaroi (Cima della Madonna, 1978) und Supermatita (Sass Maor, 1980) sind. Aber von wo hat er diese Macht? Eines Tages, während er vom Talent sprach, erzählte er von „der Möglichkeit, im Irrationalen zu tanken, aus einem immensen Becken zu schöpfen“. Eine fantastische Waffe, die jenseits der Säulen des Herkules zu nutzen ist, dort wo Manolo mehr als ein Abenteuer erlebte: „In vielen Situationen habe ich mich über die Grenze hinweg bewegt, in vollem Bewusstsein, dass ich Brücken trennte und die einzige Möglichkeit des Überlebens war, an den Gipfel zu gelangen.“ Verrückt, magisch, so wie ein Magier... Wenn wir schon von Magiern sprechen, im Herbst 2016 wiederholte er nach 35 Jahren eben die mythische Route „Der Morgen der Magier“ auf dem Berg Totoga und erweckte die allgemeine Bewunderung der Öffentlichkeit. Manolo ist der Film “Verticalmente demodé” gewidmet, geleitet durch Davide Carrai und mehrfach in den Festivals der Branche prämiert.