13 X 6500 Andes X 43 Tage

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Report von Franco Nicolini - Los Picos 6500

Ein Lebenstraum... ein Traum, der wahr geworden ist. Alle 13 höchsten Gipfel in Argentinien, Chile, Bolivien miteinander zu verbinden, war eine unserer alten Ideen.
Vor etwa einem Jahr teilen wir die zukünftige Bergreise in Südamerika mit Tommy und Silvestro und sogleich entsteht ein großes Projekt, bei dem alle 16 Gipfel über 6500 Meter der Anden fortlaufend nacheinander erklommen werden.

Einige Monate vor der Abfahrt zwingt uns das Problem, eine Erlaubnis für die Besteigung des Aconcagua im Winter zu erhalten, schon am Ende der guten Saison zu starten und die Abfahrt auf Ende Februar vorzuverlegen, so dass wir, entsprechend dem sorgfältig vorbereiteten Programm, mit allen anderen Bergen weitermachen und daher zu früh am Sajama in Bolivien sind, um die beiden Huascaram und den Yerupaia in Peru zu besteigen, bei denen noch winterliche Bedingungen und daher Lawinengefahr herrschen.
Kurz vor der Abreise machen wir eine Programmänderung und entscheiden, das ursprüngliche Projekt in ein großes Projekt umzuwandeln, bei dem die 13 Giganten in Argentinien, Chile und Bolivien bestiegen werden, um uns dann im Herbst, bei guten Bedingungen, den restlichen drei in Peru zu widmen.
Und es gibt eine weitere Neuigkeit: Einige Wochen vor der Abfahrt stößt der junge Michele Leonardi zu uns, der sich als guter Hochalpin-Bergsteiger beweist und mit uns auf alle Berge klettert.
Ich bin glücklich....nein, wir sind glücklich, denn wir haben als Erste an diese große Verkettung gedacht und diese umgesetzt, in dem wir die 13 höchsten Berge Südamerikas in 43 Tagen bestiegen haben und dabei tausende von Transfer-Kilometer gefahren sind.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Logistik-Team der Freunde Rolando Linzin, Guilermo Almarez und an Marco Calamarro....ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen!
Und schließlich ein herzliches Dankeschön an die wichtigsten Personen dieses Bergabenteuers, die Gebrüder Franchini, die ich als wahre „Bergtiere“ bezeichne“. EINFACH FANTASTISCH !
Großer Beifall geht an Michele, der mit uns alle Anstrengungen geteilt hat.
Dieses Abenteuer in den Giganten der Anden wahr wild und authentisch. Es sollte nicht unterbewertet werden, aber vor allem die Bergsteigergeschichte, die, viel früher als in den Alpen, von den Indios geschrieben wurde, ist bemerkenswert.
Ich schließe meine Gedanken ab und feiere dieses Ergebnis mit einem „Auf Wiedersehen“ bis zum nächsten Herbst, in dem zwei Besteigungen in Peru geplant sind...aber das ist eine andere Geschichte. In der Zwischenzeit genießen wir diesen Erfolg, für uns und die italienische Bergsteigerei in der ganzen Welt.

Nicolini Franco