Montura

 

Ani, die Nonnen von Yaqen

von Eloïse Barbieri

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Mitte der 80er Jahre ging Achu Lama, ein buddhistischer Mönch, zur Meditation auf eine heilige Hochebene in Tibet. Nach und nach versammelten sich Pilger, Mönche und Nonnen um ihn und gründeten Yaqen, eine endlose, einem Slum ähnelnde Klosterstadt, in der heute etwa 30.000 Mönche leben, von denen zwei Drittel Frauen sind. Eine „buddhistische Zitadelle“, die die chinesische Regierung wiederholt versucht hat, dem Erdboden gleichzumachen. 

Das Frauenviertel ist ein Dorf voller Baracken, in dem die Nonnen leben, denen ihre katastrophalen Lebensbedingungen egal sind. Es sind Frauen, die durch die gleiche spirituelle Suche und den gleichen Wunsch nach Emanzipation vereint sind. Viele von ihnen sind Han-Chinesen.

Regie: Eloïse Barbieri

Jahr: 2019

Drehbuch, Kamera, Dreharbeiten, Text: Eloïse Barbieri

Musik: Matteo Cremolini

Schnitt: Francesco Adolini

Colorist:

Produktionsfirma: Eloïse Barbieri und SD Cinematografica

Dauer: 54 Min.